Aktuelle Beiträge

Die menschliche Demokratie – und ihre Grenzen

Unlängst veröffentlichte die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung einen spannenden Artikel über die Menschenrechtsorganisation Amnesty International. Der Beitrag – „Idealismus ist blind für Kompromisse“ – porträtiert John Dalhuisen, einen britischen Menschenrechtler, der nach zehnjähriger Leitungstätigkeit ernüchtert seine Arbeit für Amnesty niederlegte. Dalhuisen führt aus, wie die Flüchtlingskrise ihn immer weiter von seinem ehemaligen Arbeitgeber entfremdete. Insbesondere mit Amnestys rigoroser Ablehnung des EU-Türkei-Abkommens weiß der Menschenrechtler wenig anzufangen. Dalhuisen hält den moralischen Absolutismus von Anmesty und die radikale Kompromisslosigkeit, die sich daraus ergibt, für falsch. Denn: Diese Haltung mache es unmöglich, Politik konstruktiv mitzugestalten. Schlimmstenfalls führe sie geradewegs zur Abschaffung des Rechts auf Asyl und damit zu noch mehr Leiden zukünftiger Flüchtlingsgenerationen

mehr Erfahren

Interessenvertretung der Zukunft heißt Global Governmental Relations: glaubwürdig, global, compliant und digital

Die Themen Digitalisierung, Globalisierung und Glaubwürdigkeit prägen die Arbeit der Interessenvertretung. Es zeigt sich hier immer wieder, dass der Begriff „Public Affairs“ sehr unspezifisch, missverständlich und für die globale Diskussion teilweise unbrauchbar ist. Neben dem traditionellen Begriff Lobbying wird deshalb zunehmend der Begriff „Global Governmental Relations“ zur Beschreibung der Arbeitsweise von Interessenvertretung verwendet. Dabei lassen sich vier aktuelle Trends aufzeigen: Gemeinwohlorientierung, Globalität sowie Beeinflussung der Interessenvertretung durch Compliance und der Einsatz von IT und Künstlicher Intelligenz.

mehr Erfahren

Ältere Beiträge

Nudging-Debatte: Von Psychotrainern und Anstupsern

Bereits im November habe ich für die Politik & Kommunikation über die Schaffung der Projektgruppe „wirksam regieren“ im Kanzleramt geschrieben. Die Projektgruppe sollte „alternative Lösungsansätze auf Grundlage vertiefter Situationsanalysen, qualifizierter Interviews mit betroffenen Akteuren sowie verhaltens-wissenschaftlicher Evidenz“ entwickeln.

mehr Erfahren