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„Postfaktisch“ als Kampfbegriff – Wie man Demokratie durch ein Modewort untergräbt

Wir leben in postfaktischen Zeiten. Zumindest meint das die Gesellschaft der deutschen Sprache (GfDs), die den Ausdruck zum Wort des Jahres 2016 erklärte. Begründung für die zweifelhafte Ehrung: Bei gesellschaftlichen Debatten sind immer mehr Menschen Emotionen wichtiger als Tatsachen, sie missachten zunehmend die Wahrheit. Bei den Signalwörtern „immer mehr Menschen“ und „zunehmend“ sollten jedoch die Alarmglocken klingeln.

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What’s next?

Briten stimmen mit Zweidrittelmehrheit für Verbleib in Europa: kein Fehler, sondern Zeitungstitel zum Referendum im Frühjahr 1975. Europa war auf dem Weg zum einheitlichen Wirtschaftsraum, die politische Union steckte in den Kinderschuhen.

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